[griech. "phos" = Licht, Helligkeit; lat. "refringere" = aufbrechen, sprengen; griech. "keras" = Horn, Hornhaut; lat. "tectum" = Dach; griech. "tomae" = Schnitt, Abschnitt]
Der PRK-Operateur entfernt mit dem Laserstrahl auf der Augenoberfläche Hornhaut-Moleküle. Diese Moleküle brechen unter Laser-Licht-Einwirkung auf und verschwinden. Das Verfahren ist so schonend, dass anliegende Moleküle sich nicht einmal erhitzen.
Bei einem kurzsichtigen Auge muss die Hornhaut flacher werden, hier trägt der Laser im Mittelpunkt der Hornhaut eine Mikro-Kuhle ab. Umgekehrt muss ein weitsichtiges Auge steiler werden, hier entfernt der Laser Hornhautmoleküle in der Form eines Ringes.
Jedes Auge wird vor dem Eingriff topographisch vermessen. Dann berechnet der Augenchirurg auf tausendstel Millimeter präzise, wo er wie viele Hornhaut-Moleküle abtragen muss. Die Daten werden in den Computer der Laseranlage eingespeist. PRK kann Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien korrigieren sowie Astigmatismus bis 3 Cyldptr. |