Die LASEK-Methode ist die erste Weiterentwicklungsstufe der PRK-Methode. Da bei der PRK-Methode durch die Hornhaut hindurch gelasert wurde, suchte man nach einer Möglichkeit, die hauchdünne Hornhaut möglichst nicht durch den Laser zu verletzen.
Bei der LASEK-Methode wird die Hornhaut zunächst etwa eine halbe Minute lang mit 20-prozentigem Ethanol benetzt. Dadurch löst sich die oberste Schicht der Hornhaut, das Epithel, als dünne Epithelmembran ab. Nach der Laserabtragung, die wie bei der PRK-Methode durchgeführt wird, wird die schützende Membran wieder über die Wundfläche ausgebreitet und mit einer therapeutischen Kontaktlinse abgedeckt. Die postoperativen Beschwerden der Patienten - Schmerzen, schwankende Sehschärfe - sind geringer als bei der alten Form der PRK, bei der das Hornhautepithel entfernt wurde.
Im Grunde ist die LASEK-Methode eine fortschrittlichere PRK.
LASEK kann Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien korrigieren sowie Astigmatismus bis 3 Cyldptr. |