| Folgende Punkte werden im Rahmen einer detaillierten Voruntersuchung bestimmt:
Refraktionswerte: Bei der Voruntersuchung werden natürlich die aktuellen Sehwerte gemessen. Patienten mit weichen Kontaktlinsen sollten diese 8-10 Tage, Patienten mit harten Kontaktlinsen ca. 3-4 Wochen vor der Untersuchung und Behandlung nicht mehr tragen. In diesem Zeitraum sollten Sie eine Brille als Sehhilfe verwenden.
Hornhautdicke: Die Dicke der Hornhaut wird mit Ultraschall (Pachymetrie) oder optisch gemessen.
Augapfel-Länge:
Auch die Messung der Augapfel-Länge, die so genannte Biometrie per Ultraschall oder optisch bestimmt.
Hornhaut-Topographie:
Über eine computergesteuerte Hornhaut-Topographie wird ein Bild von der Hornhautoberfläche erstellt. Dieses Bild sieht ungefähr so aus wie eine geografische Höhenkarte. Die Höhe eines Punktes wird mit unterschiedlichen Farben bzw. Farbintensitäten angezeigt. Hier wird auch festgestellt, ob ein Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) vorliegt.
Zustand der Netzhaut:
Um Schwachstellen an der Netzhaut feststellen zu können, wird deren Zustand untersucht. Sollten Defekte erkannt werden, so müssen diese zuerst behoben werden, bevor eine LASIK-Behandlung durchgeführt werden kann.
Pupillendurchmesser:
Mit einem so genannten Pupillometer wird der Pupillendurchmesser ermittelt, d.h. wie sehr sich die Pupille bei Dunkelheit maximal weitet. Auch dieser Wert ist individuell unterschiedlich und beim Nacht- und Dämmerungssehen von großer Bedeutung. Denn je größer die Pupille bei Dämmerung wird, desto größer ist die Gefahr, dass nach der LASIK eine Beeinträchtigung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht eintreten kann. Dies äußert sich dann z.B. in Lichthöfen, den so genannten Halos. Das klassische Beispiel ist die nächtliche Autofahrt bei nasser Straße, bei der der Fahrer durch das Scheinwerferlicht der entgegenkommenden Autos unangenehm geblendet wird. |